Theorie

HAARFARBE

 


Die Farbe unserer Haare wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Die zwei Hauptfaktoren sind jedoch die Pigmentierung und deren physikalische Effekte. Schwarzes Haar hat einen hohen Melaningehalt (das natürliche Pigment unseres Körpers) und erscheint schwarz, weil Melanin das Licht absorbiert, d.h. aufnimmt. Weißem Haar fehlt dieses Pigment und daher kann es das Licht nicht aufnehmen sondern nur zurückwerfen (reflektieren) was uns als weiß erscheint.

 

Das Melanin der Haare unterteilt sich in die natürlichen Farbklassen, die verschiedene Absorbtionsspektren aufweisen. Man unterscheidet das Eumelanin das Phäomelanin und das Neuromelanin. Das Eumelanin ist verantwortlich für das schwarzbraune Farbspektrum. Das Phäomelanin deckt das gelbe bis rotbraune Spektrum ab. Zusätzliche Trichochrome unterstützen das Phäomelanin in der Farbzusammensetzung. Die Pigmentierung der Haare ist jedoch nicht nur von der Melaninart abhängig, sondern auch von der Dicke des Haares, der Qualität und der Quantität der Farbpigmente im Haar selbst. So entstehen unzählige verschiedene schwarze- und blonde Haarfarbtöne mit jeder erdenklichen Abstufung.

 

Kinder haben meist hellere Haare. Diese dunkeln im Laufe des Lebens nach und können später braun werden. Die Wirkung einer Licht/Lasertherapie hängt wesentlich von der möglichen absorbierbaren Energie der Haare ab. Dunkle Haare absorbieren viel Energie, weiße Haare fast keine. Aus diesem Grunde lassen sich auch keine weißen Haare entfernen, da die eingebrachte Energie nicht ausreicht, um die Haarmatrixzellen zu zerstören.